Allgemeine Fragen

Grundsätzlich muss man bei Containern zwischen zwei Bauarten unterscheiden. Den klassischen Raumcontainern, wie man sie zB von Baustellen kennt und vor allem zum Transport verwendete Seefracht Container. Der wesentliche Unterschied zwischen den Typen liegt vor allem in der Bauweise, Seefracht-Container sind stabiler und hochwertiger für eine langlebige Nutzung konstruiert.

Dabei handelt es sich um die großen Stahlboxen, die man häufig auf Schiffen, LKWs oder auch Zügen sieht und die in erster Linie für den Im- und Export genutzt werden. Aufgrund ihrer stabilen und sicheren Bauweise werden sie gern auch für die kurz- sowie langfristige Lagerung genutzt oder auch zu Büros, Messeständen oder Umkleidekabinen umfunktioniert. Sie entsprechen einer bestimmten Bauweise sowie einem vorgegebenem Design und können nur bei Erfüllung dieser Vorgaben zur Verschiffung genutzt werden, sie werden auch ISO (International Standard Organisation) Container genannt.

Die Größe der Container ist nach ISO normiert und wird in Fuß unterschieden – wir führen in der Regel die Größen 10ft, 20ft und 40ft (Fuß) Container. Bei der Höhe gibt es die Unterscheidung zwischen Standard und High-Cube (innen 2,39/2,70 cm). Darüber hinaus sind auch Sonderlängen und -Breiten verfügbar, z.B. 45ft Container

Standard-Container (Außenmasse)
10″ (Fuß) – 2,90m (L) x 2,40m (B) x 2,60m (H)
20″ (Fuß) – 6,06m (L) x 2,44m (B) x 2,60m (H)
40″ (Fuß) – 12,20m (L) x 2,44m (B) x 2,60m (H)

Highcube-Container (Außenmasse)
20″ (Fuß) – 6,06m (L) x 2,44m (B) x 2,90m (H)
40″ (Fuß) – 12,20m (L) x 2,44m (B) x 2,90m (H)

Ein 20-Fuß Container wiegt im leeren Zustand üblicherweise zwischen 2 und 2,25 Tonnen (2000 bis 2250 kg). Ein leerer 40-Fuß Container wiegt um die 4 Tonnen (~3500 kg). Bei Bedarf an näheren Informationen zu einem bestimmten Modell, sprechen Sie uns gern an. Container im ausgebauten Zustand können schnell das doppelte wiegen.

Üblicherweise werden bis zu neun Stück aufeinander gestapelt. In diesem Fall trägt der unterste Container bereits ein Gewicht von ca. 200to im vollbeladenen Zustand. Bei höheren Gewichten droht das Material des unten stehenden Containers zu ermüden.

CSC steht für die „Container Safety Convention“ und beschreibt ein Sicherheitsabkommen für Container. Alle Neucontainer werden mit einer CSC-Plakette ausgezeichnet, die ab Produktion fünf Jahre Gültigkeit hat. Diese Plakette regelt den sicheren Einsatz von Containern. Nach Ablauf der 5 Jahre kann die Plakette für maximal 30 Monate durch einen Fachkundigen aktualisiert werden. Quasi der TÜV für Container.

Der Boden besteht aus 28 mm geleimtem Schichtholz. Falls gewünscht, kann der Boden auch mit Aluriffelblech oder einem Stahlboden ausgelegt werden.

Grundsätzlich schon. Jedoch sollte sichergestellt sein, dass die Box auf festem, ebenen Boden aufgestellt wird. Felder oder Rasenflächen sind für die Aufstellung von Containern nicht geeignet. Nach Absprache können wir Ihnen Unterlagen mitliefern, die es ermöglichen, die Boxen auch auf weicheren Flächen gut und sicher abzustellen. Zudem müssen Sie sicherstellen, dass die Fläche, auf der der Container platziert werden soll, geeignet ist für die Befahrung mit einem LKW, um den Container ab oder aufzuladen. Soll der Container auf öffentlichem Grund abgestellt werden, empfehlen wir Ihnen, vorab eine Sondergenehmigung dafür zu beantragen.

Containerhaus Fragen

Dies lässt sich pauschal nicht beantworten. In der Regel liegt man je nach Aufwand, Sonderwünschen oder Komplexität zwischen 1000€ – 3000€ je Quadratmeter.

Ein 20ft Container hat die Innenabmessungen L: 5,90m x B: 2,35m. Das ergibt eine Bruttofläche von ca. 13,9m². Durch den Innenausbau hat man im Schnitt etwa 10-15% weniger Fläche zur Verfügung (Nettofläche).

Dies hängt vom Anspruch und Geschmack eines jeden selbst ab. Neuwertige Container haben den Vorteil, dass diese lediglich eine Seereise hinter sich haben und in einem entsprechenden Zustand sind. Dies gilt sowohl für die Optik, als auch für die Technik. Zudem lässt sich hier die Art der Ware eingrenzen, die diese eine Seereise in dem Container verbracht hat. Nachteil: ein neuwertiger Container ist fast doppelt so teuer, wie ein gebrauchter Container. Diese sind in der Regel 10-15 Jahre alt, haben Rost, Dellen und Beulen, sind aber technisch einwandfrei. Das Problem hier ist, dass man die Waren über die Jahre in diesen Containern nicht nachvollziehen kann.

Wenn ein Containerhaus mehr als vier Monate pro Jahr bewohnt wird, fällt es unter die Richtlinien der Energiesparverordnung. Diese besagt, wie groß der Energieverlust maximal sein darf, der durch die Außenhülle eines Gebäudes stattfindet. Wie stark die Wände isoliert werden müssen, begründet sich demnach nicht im persönlichen Temperaturempfinden des Bauherren, sondern in den U-Werten (Wärmedurchgangskoeffizienten) der EnEV 2014, Anlage 3, Tabelle 1.

PU-Spritzschaum: Schaum aus Polyurethan gilt als einfachste Möglichkeit, einen Container zu dämmen. Das Material ist in verschiedenen Isolierstärken erhältlich. Es wird auf die Innen- oder Außenseite des Containers aufgesprüht und haftet selbstständig und dauerhaft an. Bei korrektem Vorgehen entstehen dabei keine Fugen oder Spalten. Der Schaum selbst nimmt keine Feuchtigkeit auf, deshalb kommt er selbst in wasserreichen Umgebungen wie Ölplattformen gern zum Einsatz. Als Dämm-Material wird PU-Schaum in Deutschland etwa seit 5 Jahrzehnten erprobt.

 

Geschlossenzellige Dämmplatten: Platten aus Dämm-Material sind eine weitere Option für die Isolierung eines Containers. Bei Schaumkunststoffen unterscheidet man zwischen offen- und geschlossenzelligen Materialien. Bei offenzelligen sind die Luftbläschen im Material untereinander verbunden. Wie ein Spülschwamm üben sie eine Kapillarwirkung auf Feuchtigkeit aus und saugen sie auf. Geschlossenzellige Materialien hingegen weisen getrennte Luftbläschen auf und sind im Ergebnis wasser- und luftdicht. Das verhindert, dass sich die Dämmung im Containerhaus mit Feuchtigkeit vollsaugt und hinter der Verkleidung beginnt zu schimmeln. Im Gegensatz zu Schaum benötigen Platten oder Matten ein Holzgerüst an den Containerwänden, in das sie montiert werden können.

 

Hinweis: Nutzen Sie im Innern des Containers keine herkömmlichen Dämm-Materialen aus dem Hausbau, die feuchtigkeitsdurchlässig sind. Im Container bietet diese keinen Vorteil, sondern laufen Gefahr zu verrotten, weil das aufgenommene Wasser nicht durch die Stahlhülle verdunsten kann.

 

Variante: Hinterlüftete Dämmung

 

Diese Dämmung wird innen nicht direkt auf der Wand angebracht, sondern hält bis zu 5 Zentimeter Abstand zu ihr. Dort entsteht eine Luftschicht, die durch Schlitze in der Außenhülle mit der Außenluft zirkuliert. Schimmel wird so verhindert, selbst wenn die Dämmmaterialien nicht wasserdicht sind. Die Schwierigkeit liegt hier darin, die Luftöffnungen vor Regen und Insekteneindringen abzudichten. Darüber hinaus nimmt die Dämmung durch die Breite der Luft- und Dämmschichten viel Platz im Raum ein.

Fenster und Türen, die in das Containerhaus eingebaut werden, müssen ihrerseits den U-Werten der EnEV entsprechen.

 

Wärmebrücken vermeiden: Wärmebrücken sind besonders auf Thermobildern von Gebäuden gut zu erkennen. An Fensterrahmen oder Hausecken dringt besonders viel Temperatur aus dem Innern nach draußen. Als Folge bildet sich an diesen Stellen häufig Kondenswasser und Schimmel.

 

Lüftung optimieren: Da Stahl nicht so porös ist wie Stein, kann Wasserdampf, der im Innern eines Containerhauses entsteht, erst einmal nicht durch die Wand nach draußen diffundieren. Infolgedessen braucht es eine optimale Lüftung, die selbst im Winter bei geschlossenen Fenstern einen Feuchtigkeitsaustausch mit der Außenluft ermöglicht.

Ob Ferienhaus, Lager oder Werkstatt, für die Aufstellung und Nutzung eines Containers, der nicht nur vorübergehend auf einem Auflieger abgestellt wird, muss (fast) immer eine Genehmigung bei der örtlichen Gemeinde beantragt werden. Ansprechpartner ist in der Regel das zuständige Bauordnungsamt.

 

Der Grund: Container werden zwar nicht gebaut, sondern „nur“ aufgestellt. Im Sinne der Landesbauordnungen der Bundesländer werden sie jedoch nach ihrem Nutzungszweck als Behälter, bauliche Anlage/Gebäude oder fliegende Bau gewertet und sind damit meist genehmigungspflichtig.

 

Dabei ist es unerheblich, ob ein Container auf einem eigenen Streifen- oder anderen Fundament steht oder nur auf einer verdichteten und/oder befestigten Fläche, ob er fest im Untergrund verankert ist oder einfach nur „hingestellt“. Der Verwendungszweck entscheidet über die Genehmigungspflicht, nicht die Bauart des Containers.

 

 

Die Alternative: Gewerbegebiete. Sie bieten Bauherren mehr Flexibilität. Modulare Containerbauten sind oft gestattet, eine reine Wohnnutzung kann jedoch ein Hindernis bei der Genehmigung darstellen.

 

Grundsätzlich zu beachten sind:

  • Baugesetzbuch
  • Baunutzungsverordnung
  • Raumnutzungsgesetz
  • Landesbauordnung
  • Bebauungsplan
  • örtliche Satzungen (Gestaltungs-, Erschließungs-, Gebührensatzungen)
  • bei Bauvorhaben außerhalb von Bebauungsplangebieten das Einfügungsgebot nach § 34 BauGB,  das eine Anpassung an örtliche Gegebenheiten vorschreibt
  • bei Bauvorhaben im Außenbereich, wenn überhaupt gestattet, Naturschutz- und Wassergesetze

 

  • Bei nur wenig Platzbedarf können auch containerbasierte Mobilheime eine Alternative sein. Diese können auf bestimmten Campingplätzen einfach abgestellt und angeschlossen werden. Aber Achtung: Nicht alle Campingplätze sind ganzjährig bewohnbar und nicht alle erlauben überhaupt Mobilheime.

Statiken als solches gibt es für See Container in der Form nicht. Es gibt Spezifikationen und technische Zeichnungen, die in aller Regel ausreichen, um einen Bauantrag einzureichen.

 

Sobald aber an einem Container, der CSC fähig ist, Umbauarbeiten vorgenommen werden, erlischt diese CSC Fähigkeit. Es muss dann auf Basis des Umbaus eine Statik erstellt werden.

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von den folgenden Faktoren ab:

  • Gesamtgewicht der Containerkonstruktion
  • Beschaffenheit des Bodens vor Ort
  • Anforderung an das Drainagesystem
  • Regionales Klima
  • Bestimmungen Seitens der Baubehörden

 

Generell kommen 4 Fundament-Arten für ein Container-Gebäude infrage

  1. Die Bodenplatte: Was für ein Einfamilienhaus den Standard bildet, ist für die meisten Container überdimensioniert und zu kostenintensiv. Betonierte Bodenplatten brauchen Containerbauten nur auf extrem instabilem Grund, auf dem die Platte quasi „schwimmt“.
  2. Streifenfundament: Hier bilden etwa 80 Zentimeter tiefe und 50 Zentimeter breite Beton-Streifen die Auflageflächen für den Container. Im Falle eines Containers müssen die Streifen nicht umlaufend unter den vier Wänden gezogen werden. Für einen 20-Fuß-Container genügen 3 Streifen, die jeweils parallel unter beiden Stirnseiten und in der Mitte der Stahlbox verlaufen.
  3. Punktfundament: Hierbei leiten betonierte Fundamentpunkte den Druck des Containers gleichmäßig in den Boden ab. Das funktioniert nur dann, wenn die Punkte etwa den gleichen Abstand voneinander haben. Für eine größere Stabilität wird der Beton mit sogenannten Bewehrungskörben aus Eisengeflecht verstärkt.
  4. Pfahlfundament: Hierbei werden Stahlpfähle mit Gewinde in den Boden gedreht. Ihre Oberseite trägt den Container und kann mit ihm verschweißt bzw. verschraubt werden.

Abhängig von Ihrem Buchungspaket, kann Elbtainer folgende Aufgaben übernehmen/ anbieten:

 

  1. Prüfen auf Machbarkeit
  2. Fotoreale Visualisierung Ihres Projektes
  3. Technische Zeichnung durch unseren Architekten
  4. Erstellen einer Statik
  5. Hilfe beim Einreichen des Bauantrages
  6. Transport und Entladung des Containers
  7. Montage vor Ort

Dies ist natürlich abhängig von Aufwand und Umfang. Ein 20ft Container, mit allem drum und dran, dauert in der Fertigstellung etwa 7-9 Wochen.

See Container, die unter hochbeanspruchten Bedingungen jeden Tag im Einsatz sind, werden mindestens

20 Jahre alt. Diese Container werden etliche Male be- und entladen, auf- und abgesetzt, reisen durch alle Klimazonen und werden dem Salzwasser ausgesetzt. Nun kann man sich vorstellen, wie lange wohl ein Container lebt, der sehr selten bis gar nicht bewegt wird und dazu noch gepflegt wird. Langzeitstudien gibt es hier noch keine.

 

 

Seitenwand raustrennen und entgraten + blanke Stellen lackieren

20ft:     980,00€

40ft: 1.450,00€

 

Stirnseite raustrennen und entgraten + blanke Stellen lackieren

20ft: 590,00€

40ft: 590,00€

 

Einbau Fensterglas (Doppelglas + Aluminiumrahmen) pro qm:

675,00€

 

Einbau Personentür (Brandschutztür 2x1m)

1250,00€

 

Fußbodenbelag aus Epoxid, Fliesen oder Klick Vinyl Boden pro qm:

130,00€

 

Fußbodenheizung, elektrisch, pro qm

135,00€

 

Einbau einer Grundelektrik z.B. Sicherungskasten, 6 Steckdosen, 12 LED Spots

2.500,00€ pauschal

 

Einbau Wasserversorgung, Zu-Abwasser Küche, Bad (Dusche, Toilette, Waschbecken)

3.100,00€ pauschal

 

Isolierung/ Trockenbau, bestehend aus Ständerwerk, 80mm Mineralwolle U-Wert: 0,32, mit OSB oder Rigips Kaschierung pro qm

81,00€

 

Isolierung Unterboden, bestehend aus 100mm Mineralwolle U-Wer: 0,32, kaschiert mit 0,8mm verzinktem Stahlblech:

20ft: 1.350,00€

40ft: 2.500,00€

 

Lackierung in Wunschfarbe, Containerspeziallack: 

20ft: 1.090,00€

40ft: 1.490,00€

 

 

Lieferung/ Transportkosten, Lieferzeit und Montage ist leider nicht fix bestimmbar.